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SPD verkauft alte FDP-Forderungen als eigene Ideen

Schon seit Jahren fordert die FDP Kürzungen der Zuschüsse durch die Stadt Unna für die Werkstatt im Kreis Unna.

Am 18.3.2018 hat die FDP diese Forderung ein einem Antrag an den Rat der Stadt Unna gestellt. Dieser wurde, wie erwartet, von allen Fraktionen unter Wortführerschaft der SPD abgelehnt. Der Hellweger berichtete darüber am 22.3.2018. Die Gewerkschaft IGBCE meldete sich dann noch mit einer Stellungnahme zu Wort, in der sie das Schreckgespenst von hunderten arbeitslosen Jugendlichen an die Wand malte, die biertrinkend und marodierend durch Unna ziehen würden, würden die Zuschüsse durch die Stadt gestrichen und so die Existenz der Werkstatt gefährden. In der Haushaltsrede vom 13.12.2018 wurde die Forderung wiederholt, die Kosten für die Werkstatt anteilig auf die Städte zu verteilen, berechnet nach dem Anteil Jugendlicher, die in Maßnahmen der Werkstatt beschäftigt sind. Weitergehend schlug der Fraktionsvorsitzende der FDP, Günter Schmidt, vor, die Werkstatt beim Kreis als dem eigentlichen Träger der Arbeitsmarktförderung anzusiedeln, um die Städte von Kosten zu entlasten. Anscheinend hat die SPD doch besser zugehört als gedacht und verkauft alte FDPForderungen nun als eigene Ideen. Die „gestalterische Mehrheit“ von SPD und CDU könnten so doch noch FDP-Vorstellungen zum Durchbruch verhelfen, Nur schade, daß sie sich dann mit fremden Federn schmücken.